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Nachricht

Die Viskosität gibt die Stärke des Ölfilms bei einer bestimmten Temperatur an.

Der aktuelle Ölwechselindex für Fahrprüfungen schreibt vor, dass ein Ölwechsel erforderlich ist, wenn die Viskosität des Öls bei 100 °C ± 20 % überschreitet.

Im tatsächlichen Betrieb gibt es eine Tendenz sowohl zu einer Erhöhung als auch zu einer Verringerung der Ölviskosität.

Der Anstieg kann durch die Oxidation des Öls während des Gebrauchs verursacht werden, wodurch sich die Gesamtviskosität erhöht. Der Rückgang kann durch den Bruch von Viskositätsindexverbesserern in Mehrstufenölen aufgrund mechanischer Scherung oder durch in das Ölsystem eindringendes Dieselöl verursacht werden.

Wenn die Viskositätsabweichung ± 20 % überschreitet, bedeutet dies normalerweise, dass sich die Zusammensetzung des Schmieröls erheblich verändert hat und nicht mehr effektiv schmieren kann.

Daher sollte die Schmierung des Fahrzeugs gestoppt und eine weitere Inspektion durchgeführt werden, um Schäden am Fahrzeug zu vermeiden.

Während des Entwicklungsprozesses muss ein Schmierstoff nicht nur Prüfstandstests bestehen, sondern auch Zehntausende von Kilometern Fahrtests absolvieren, um seine stabile und hervorragende Leistung zu bestätigen.


Beitragszeit: 08.08.2023